Kathedrale in Kairo nach Bombenanschlag wieder hergestellt

Die Markus-Kathedrale in Kairo
Foto: Dereje via Shutterstock
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Pionier-Einheiten der ägyptischen Armee haben die Reparatur-Arbeiten an der Sankt Markus-Kathedrale in Kairo erfolgreich abgeschlossen. Der koptische Dom war vergangenen Monat Schauplatz eines islamistischen Terror-Anschlags, bei dem 27 Menschen ums Leben kamen. 

In einer Stellungnahme auf ihrer Facebook-Seite teilte die Ägyptische Armee mit, dass die Schäden an dem Gotteshaus auf direkte Anweisung von Präsident Abdel Sisi zügig repariert worden seien.  

Etwa zehn Prozent aller Ägypter sind koptische Christen. Sie leiden in der mehrheitlich islamischen Bevölkerung unter verschiedenen Formen von Diskriminierung und Repressalien; radikalisierte Extremisten verüben zudem immer wieder blutige Angriffe. 

Kopten feiern Weihnachten am 7. Januar. 

Die Markus-Kathedrale wurde am 11. Dezember durch ein Selbstmordattentat beschädigt, bei dem der Angreifer sich an der Kapelle von Peter und Paul in die Luft sprengte, einem Anbau, in dem zu diesem Zeitpunkt die heilige Messe gefeiert wurde. 

Der auch in Ägypten aktive Islamische Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag, der als die seit Jahren tödlichste Terror-Attacke gegen Zivilisten gilt. 

Die Mehrzahl der Opfer waren Frauen und Kinder. 

Der Dom ist auch Sitz der Ägyptischen Koptischen Kirche und ihres Papstes, Tawadros II.

Papst Franziskus verurteilte den Terror-Anschlag aufs Schärfste. Angesichts der Gewalt "gibt es nur eine mögliche Antwort: Glaube an Gott und Einheit in menschlichen und bürgerlichen Werten".

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