Besuch der Erdbebenstadt Amatrice: Papst spricht mit Überlebenden

Papst Franziskus vor einer vom Erdbeben betroffenen Kirche in Amatrice am 4. Oktober 2016.
Foto: L'Osservatore Romano
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Trost und Hoffnung für die Betroffenen: Papst Franziskus hat am heutigen Dienstag überraschend der italienischen Stadt Amatrice einen Besuch abgestattet. Dort hatte im August ein gewaltiges Erdbeben die meisten Häuser zerstört und 230 Opfer allein in Amatrice gefordert. Insgesamt starben über 300 Menschen.

"Ich habe etwas Zeit vergehen lassen, damit einige Dinge gerichtet werden konnten, wie etwa die Schule, aber vom ersten Moment an spürte ich, dass ich Euch besuchen musste. Einfach nur um zu beten. Ich bete für Euch", sagte der Papst am heutigen 4. Oktober.

Er bringe nur seine Nähe und sein Gebet, sagte Franziskus. Er bete dafür, dass der Herr die Betroffenen des Erdbebens segne, und dass die Jungfrau Maria "Euch in dieser Zeit der Trauer, des Schmerzes und der Probe tröste". 

"Schreitet voran, es gibt immer eine Zukunft, auch wenn uns viele geliebte Menschen verlassen haben. Sie sind hier gefallen, lasst uns zur Jungfrau für sie beten. Lasst es uns gemeinsam tun", sagte Franziskus weiter.

Nach seiner Ankunft gegen 9:10 Uhr heute morgen besuchte der Heilige Vater, begleitet vom Bischof von Rieti, Domenico Pompili, die Schule der Stadt, wo er seine kurze Ansprache gab, Überlebende tröstete und die Kinder darum bat, mit ihm zusammen ein Gegrüßet Seist Du, Maria zu beten.

Danach steuerte der Papst die "rote Zone" der Stadt an, in der die meisten Schäden entstanden, und die bis heute aus Sicherheitsgründen gesperrt ist. Noch immer sind die Trümmerhaufen und teilweise zerstören Gebäude zu sehen.

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