"Die Kirche muss Eure Stimme hören": Papst Franziskus an die Jugend

Freie Rede: Franziskus spricht zu Jugendlichen in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom am 8. April 2017.
Foto: CNA/Lucia Ballester
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Der ganzen Kirche, auch ihm als Papst und den Bischöfen, hätten sie, die Stimme der Zukunft, etwas zu sagen: Das hat Franziskus gestern Abend Jugendlichen in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore gesagt.

Bei einer besonderen Gebetswache in Vorbereitung auf den Weltjugendtag (WJT) und die nächste Bischofsynode sagte der Papst, die Reise des Weltjugendtages werde von "Krakau nach Panama und mitten in die Synode" über Glaube, Jugend und die Berufungs-Entscheidung gebracht. 

Die Synode beginnt 2018, und der WJT findet 2019 in Panama statt.

"Junge Menschen sind die Protagonisten", sagte der Papst. Auch alle die fern vom Glauben und seiner Kirche sind oder diesen noch nicht verstehen und annehmen können; auch Agnostiker und Atheisten.

Die Synode wolle die Jugend hören. "Jeder junge Mensch hat etwas den anderen zu sagen, hat Erwachsenen etwas zu sagen, den Priestern, Schwestern, den Bischöfen und dem Papst! Wir alle müssen euch zuhören."

Am Abend wurde dies gleich in die Tat umgesetzt: Der Papst und die Mitbetenden hörten auch das Zeugnis junger Christen, darunter eine Franziskaner-Nonne, die über ihre Berufung sprach, und das eines Erdbeben-Opfers, das mit acht Jahren gelähmt wurde.

Er wisse zwar nicht, ober noch der Papst sein werde, der die Jugend in Panama 2019 treffen werde, aber "ein Papst wird dort sein und euch fragen, ob ihr euch Zeit genommen habt, mit den Älteren zu sprechen, ihren Träumen zu lauschen, damit ihr konkret handeln könnt als Propheten in der Welt von heute!"

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