Die Rolle der Erinnerung für die christliche Hoffnung: Katechese von Papst Franziskus

Papst Franziskus begrüßt Pilger auf dem Petersplatz bei der Generalaudienz am 30. August 2017
Foto: CNA / Massimiliano Valenti
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Über die Bedeutung der Erinnerung für die christliche Tugend der Hoffnung sprach Papst Franziskus in seiner Katechese bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz.

"Insbesondere die Erinnerung an die eigene Berufung macht die Hoffnung lebendig. Das sehen wir beispielhaft bei der Berufung der ersten Jünger", so Franziskus zu den Gläubigen. Der Evangelist Johannes berichte verschiedene Einzelheiten darüber, denn diese einschneidende Begebenheit seiner Jugend habe er in klarer Erinnerung behalten.

"Jesus fragt: 'Was sucht ihr?' Diese Frage zielt auf das Wesentliche: das Verlangen nach Leben und Glück, das vor allem junge Menschen in sich tragen. Jede Berufung beginnt mit einer solchen Begegnung mit Jesus. Sie schenkt den Berufenen Freude und neue Hoffnung und lässt sie auch den Schwierigkeiten des Lebens gelassen ins Auge sehen. Die Freude des Jüngers ist missionarisch. Sie hält die Flamme seiner ersten Liebe zu Christus lebendig."

Das sei die grundlegende Dynamik des christlichen Lebens, so Franziskus weiter: Man erinnere sich, wie Jesus das Feuer seiner Liebe offenbarte, das Herz entfachte und das Leben auf ein höheres Gut ausrichtete. Aus dieser Flamme lebte die Hoffnung der Christen.

Für die Pilger deutscher Sprache hatte der Papst besondere Grüße und eine Botschaft: "Bringen wir die Flamme der Liebe Christi zu den Menschen, die des wahren Glücks und des Friedens so dringend bedürfen. Der Heilige Geist geleite euch auf euren Wegen."

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