"Man braucht nur eine Tasse Kaffee": Papst ermutigt Jugend zu "Kultur der Begegnung"

Papst Franziskus spricht zu Jugendlichen vom Balkon des Kardinalspalastes in Bogota am 7. September 2017.
Foto: CNA / David Ramos
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Über Frieden und Versöhnung hat der Papst am heutigen Donnerstag zu den in Bogota versammelten Jugendlichen gesprochen. Eine Kultur der Begegnung beginne oft einfach mit einer guten Tasse Kaffe, so Franziskus.

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"Für Euch, junge Leute, ist eine Begegnung leicht. Ihr braucht nur einen guten Kaffee, ein gutes Getränk oder eine andere Ausrede, um Euch zu treffen", sagte der Papst zum Auftakt seines ersten vollen Tages in Kolumbien.

Themen wie Fussball – etwa das Finale zwischen Teams – aber auch Kunst und Musik würden die Menschen zusammenbringen, so Franziskus.

Doch ein leichter Auftakt ermögliche eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe für die Christen, betonte der Papst gegenüber den Jugendlichen: Sich gegenseitig zu verstehen, miteinander zu sprechen, und alte Wunden zu heilen.

Das seit fünf Jahrzehnten von Bürgerkrieg belastete Land, dem über 250.000 Menschen zum Opfer fielen und Millionen vertrieben wurden, brauche die Jugend, so die klare Botschaft des Pontifex.

Weder Angst noch Probleme sollten dabei die Jugendlichen hindern oder aufhalten: 

"Lasst Euch nicht von Schwierigkeiten belasten; lasst Euch nicht von Gewalt kaputt machen; möge das Böse Euch nicht überwältigen", so der Papst. Als Christen glauben wir, dass Christus das Böse, die Sünde und den Tod bereits besiegt hat, erinnerte Franziskus die Jugendlichen. "Wir müssen nur hinausgehen und ihn treffen".

Elise Harris trug zur Berichterstattung bei.

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