Nun strahlt der Petersplatz mit neuen LED-Lichtern

Der Petersplatz in hellerem Glanz.
Foto: Governatorato S.C.V. – Direzione dei Musei
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Der Petersplatz im neuen Licht, strahlend und unterstützt von 132 LEDs: So sieht das neue Beleuchtungsprojekt für einen der berühmtesten Plätze der Welt aus. Seit 20. Oktober wurde die Beleuchtung auf dem Platz umgestellt. 

Das neue, hellere Licht soll nicht nur alles besser zum Strahlen bringen, sondern auch mehr Schutz für die vielen Tausend Besuchern leisten – und all das im Zeichen der Nachhaltigkeit, mit einer Stromersparnis von 50 Prozent und der Möglichkeit, selbst nachts gut lesen zu können.

"Die neue Verteilung der Leuchtkörper wird auch den ästhetischen Eindruck verbessern" heißt es in einer Mitteilung von Rafael Garcia de la Serrana Villalobos, dem Leiter des technischen Dienstes des Governatorats der Vatikanstadt. "Die alten Leuchtmittel, die auf der Balustrade angebracht waren, wurden durch unter den Balkonen versteckte Apparate ersetzt; die Geräte wurden eigens so angefertigt, dass sie sich perfekt in die Architektur integrieren, mit einer ad hoc hergestellten Farbgebung und einer Anbringung, die sie praktisch unsichtbar macht, wenn sie ausgeschaltet sind.

Die Anwendung von asymmetrischer Optik und die erhöhte chromatische Leistung der neuen Leuchtmittel geben dem Platz bei Nacht einen neuen Anblick, sie heben die vertikalen Elemente hervor, obwohl die Höhe der horizontalen Beleuchtung innerhalb und sogar oberhalb des Erforderlichen bleibt."

Es war das Unternehmen "Osram", welches das neue Konzept im Auftrag des Vatikan ausgeführt hat. Der deutsche multinationale Konzern ist spezialisiert in Projekten mit historischer, künstlerischer und konservativer Bedeutung und hatte sich bereits um die neue Anlage in der Sixtinischen Kapelle gekümmert, die seit 2014 mit einem – auch LED-basierten – System beleuchtet wird, das imstande ist, die Kunstwerke Michelangelos zu schützen und noch besser zur Geltung zu bringen.

"Die Realisierung der Festbeleuchtung auf dem Petersplatz – so weiter der Direktor des technischen Dienstes – hat eine auf der Welt einzigartige Herausforderung zum Abschluss gebracht: es war ein schwieriges und delikates Unterfangen und das Ergebnis zeugt von großer Professionalität und Sensibilität, denn das Licht spielt eine grundlegende Rolle in der Architektur und in der Kunst generell."

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