Sünde und Barmherzigkeit: Der Kreuzweg mit Papst Franziskus

Kreuzweg mit Papst Franziskus im Kolosseum Roms am 14. April 2017.
Foto: CNA/Lucia Ballester
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Die 14 Stationen des Kreuzwegs hat Papst Franziskus am Karfreitag im Kolosseum gebetet. Er bat um Christi Vergebung für unsere Sünden, und flehte ihn um Seine Gnade an, uns in Zukunft zu verbessern.  

Wir behaupten, Freunde des Guten zu sein und das Leben zu wollen. Aber wir sind Sünder und Komplizen des Todes.

Wir bezeichnen uns als deine Jünger, aber wir gehen Wege, die sich weit weg von deinen Gedanken verlieren, weit weg von deiner Gerechtigkeit und deiner Barmherzigkeit.

Überlass uns nicht unserer Gewalt.

Deine Geduld für uns erschöpfe sich nicht.

Erlöse uns vom Bösen!

Die Meditationen wurden von der französischen Bibel-Gelehrten Anne-Marie Pelletier verfasst. 

Sie wob nicht nur die Schilderung der Passion Christi aus den Evangelien in den Kreuzweg, sondern auch weitere Stellen aus dem Alten und Neuen Testament, um zu reflektieren, wie das ganze Leben Christi ihn – und alle Christen – zu diesem größten Opfer führte.

Dabei spielten auch die Perspektiven der Frauen an der Seite Christi, besonders seiner Mutter, Maria, eine besondere Rolle.

An mehreren Stationen wurde das Kreuz von einer Familie mit jungen Kindern getragen. 

Hannah Brockhaus hat zu diesem Bericht aus Rom beigetragen.

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