Nobelpreisträger und Spitzendiplomaten bei Atomwaffenkonferenz im Vatikan

In Deutschland stationierte Raketen der US-Armee, die auch für nukleare Sprengköpfe verwendet werden konnten – Aufnahme aus einer historischen Ausstellung.
Foto: Flickr / Robert Karma (CC BY-NC-ND 2.0)
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Elf Nobelpreisträger, Spitzenvertreter der Vereinten Nationen, der USA, Diplomaten aus Russland und dem Iran werden am 10. und 11. November im Vatikan erwartet zur einer Konferenz über nukleare Abrüstung. Ebenfalls mit dabei: Eine der letzten Überlebenden des Atombombenanschlags von Hiroshima, und Vertreter christlicher Organisationen. 

Wie Kardinal Peter Turkson, Präfekt des Dikasteriums für die Ganzheitliche Entwicklung des Menschen, welche das Treffen organisiert, betonte, geht es um Lösungen und Perspektiven für eine atomwaffenfreie Welt. Es sei die erste Konferenz seit der Unterzeichnung des Abkommens über die Ächtung von Atomwaffen im Juli.

Das Anliegen stimmt auch mit dem Anliegen der Kirche und des Papstes überein, sich für den Frieden einzusetzen, so Kardinal Turkson weiter. Es handle sich um die erste globale Begegnung über atomare Abrüstung nach der Billigung des , das 122 Länder, darunter der Heilige Stuhl, am vergangenen 7. Juli in New York unterzeichneten. Aus Japan kommt Hiroschima-Überlebende Masako Wada, um als Stimme der Opfer zu fungieren.

Weitere Teilnehmer für den Vatikan neben Kardinal Turkson ist Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Papst Franziskus wird Teilnehmern eine Audienz geben und eine Rede halten. 

Hannah Brockhaus trug zur Berichterstattung bei.

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