Aschermittwoch in der Pandemie: Vatikan veröffentlicht Anweisung für Gottesdienste

Aschermittwoch vor der Coronavirus-Pandemie: Eine Christin erhält das Aschekreuz in der Kathedrale von Westminster in London (Vereinigtes Königreich) am 1. März 2017.
Foto: Mazur/catholicnews.org.uk

Auch am Aschermittwoch und in der Fastenzeit wird Covid-19 dafür sorgen, dass bestimmte Regeln eingehalten werden müssen: Der Vatikan hat am Dienstag eine Anordnung veröffentlicht, wie Priester am Aschermittwoch inmitten der Coronavirus-Pandemie ein Aschekreuz – oder zumindest Asche – verteilen können.

Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung veröffentlichte am 12. Januar die Anweisung, derzufolge Priester die Formulierung für das Verteilen der Asche einmal zu allen Anwesenden sagen sollen – statt wie sonst üblich jeder einzelnen Person.

"Nachdem der Priester das Segensgebet über die Asche gesprochen und sie ohne weitere Begleitworte mit Weihwasser besprengt hat, spricht er einmal für alle Anwesenden die im Römischen Messbuch enthaltene Formel: 'Kehrt um und glaubt an das Evangelium' oder 'Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst'.

Dann reinigt der Priester seine Hände, setzt die Maske auf, um Nase und Mund zu bedecken, und legt denjenigen, die zu ihm herantreten, die Asche auf oder nähert sich, wenn es angebracht ist, denjenigen, die an ihrem Platz stehen. Der Priester nimmt die Asche und lässt sie auf das Haupt eines jeden fallen, ohne etwas zu sagen.“

Die Anordnung wurde vom Präfekten der Kongregation, Kardinal Robert Sarah, und seinem Sekretär, Erzbischof Arthur Roche, unterzeichnet.

Im Jahr 2020 hat die Gottesdienstkongregation bereits eine Reihe von Anweisungen für Priester verfügt, wie sie während der Coronavirus-Pandemie die Sakramente spenden und die Messe feiern können – etwa an Ostern – vorausgesetzt örtliche Vorschriften erlauben eine solche Feier gemäß den üblichen Hygiene-Vorschriften und Abstandsregeln aufgrund der Coronavirus-Pandemie.

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