Bischof Genn: Kirche befindet sich "in einem Umbruch gewaltigen Ausmaßes"

Bischof Felix Genn
Foto: Bistum Münster

Bei einem Gottesdienst zum 775-jährigen Jubiläum der Gemeinde Neuenkirchen in Westfalen erklärte Bischof Felix Genn am Sonntag, die Kirche befinde sich angesichts der Missbrauchskrise, des deutschen "Synodalen Wegs" und der Auswirkungen der Coronavirus-Situation "in einem Umbruch gewaltigen Ausmaßes".

"Die Kirche ist heute weniger ein 'Haus voll Glorie', wie wir im Eingangslied gesungen haben", räumte der Bischof von Münster ein. Dennoch gebe es Hoffnung, denn in der Offenbarung des Johannes stehe: "Er wird alle Tränen von unseren Augen abwischen."

"Das Beste ist, dass Gott uns liebt", so Genn. Er rief besonders junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder auf, sich weiter für die Kirche einzusetzen: "Es liegt vor allem an euch, ob das Wort Gottes weitergetragen wird."

Auch Ortspfarrer Markus Thoms betonte bei der Messe: "Trotz aller Probleme wollen wir den Blick nach vorne richten und aus der Kraft der Botschaft leben, um Künftiges zu gestalten."

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