Chile: Brand verursacht schwere Schäden am Heiligtum der heiligen Rosa

Brand im Heiligtum der heiligen Rosa
Foto: Diözese Rancagua

Bereits am vergangenen Mittwoch, dem 16. Februar, ist in der Sakristei der Wallfahrtskirche Santa Rosa de Pelequén in der chilenischen Region O'Higgins ein Feuer ausgebrochen. Der Brand vernichtete das alte Pfarrhaus des Heiligtums, meldete ACI Prensa, die spanischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.

Die Diözese Rancagua informiert, der Vorfall habe sich am Mittwoch um die Mittagszeit ereignet und das Feuer sei "dank der wertvollen Arbeit der Feuerwehrleute aus Malloa und den umliegenden Gemeinden unter Kontrolle gerbacht worden."

Die Diözese gab an, dass auch das Mittelschiff der Kirche leicht beschädigt wurde.



Der Pfarrer und Rektor des Heiligtums Santa Rosa de Pelequén, Pater Juan Carlos Farías, erklärte, dass mehr als tausend Quadratmeter überbaute Fläche von dem Brand betroffen seien. Es handle sich vor allem um ein Gebäude, das früher als Pfarrhaus und Pfarrbüro diente und ebenfalls einen Theatersaal für die ganze Gemeinde beherbergte, das jedoch 2010 zu Arbeitsräumen umgebaut worden war.

Der Pfarrer berichtete zudem, dass zur Zeit des Ausbruchs des Feuers im Heiligtum ein Seelenamt gefeiert wurde; die Anwesenden konnten evakuiert werden, ohne dass jemand verletzt wurde.

Pater Farías dankte neben den Feuerwehrleuten auch einer Gruppe der Gläubigen für ihre Solidarität und ihre Mithilfe, die eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert haben.

Laut Angaben des Bürgermeisters des Bezirks Malloa, Luis Barra, deutet ein vorläufiger Bericht darauf hin, dass das Feuer aufgrund eines Defekts der Stromleitungen entstanden sein könnte. Die Untersuchungen der Feuerwehr müssen diese Hypothese jedoch erst noch bestätigen.

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