"Das Wichtigste im Leben": Papst Franziskus über Gnade und Glück als Christ

Papst Franziskus beim Angelus
Foto: Vatican Media / CNA Deutsch

"Das Wichtigste im Leben ist es, aus dem Leben eine Gabe zu machen": Das hat Papst Franziskus am heutigen Hochfest Peter und Paul in seiner Ansprache zum Angelusgebet gesagt. 

"Ja, das Wichtigste im Leben ist es, aus dem Leben eine Gabe zu machen. Und das gilt für alle: für die Eltern gegenüber ihren Kindern und für die Kinder gegenüber ihren alternden Eltern; für diejenigen, die verheiratet sind und für die Gottgeweihten; es gilt überall, zu Hause und am Arbeitsplatz, und für alle, die uns umgeben. Gott möchte uns in der Gabe wachsen lassen: Nur so können wir groß werden", sagte der Papst am 29. Juni 2020.

Dafür sei Petrus – der erste Papst – ein Vorbild, betonte Franziskus. 

"Er wurde nicht zum Helden, weil er aus dem Gefängnis befreit wurde, sondern weil er hier sein Leben hingab. Seine Gabe hat einen Ort der Hinrichtung in den schönen Ort der Hoffnung verwandelt, an dem wir uns befinden."

Das Evangelium des heutigen Festes zeige den Katholiken den Dialog, der das Leben des Petrus änderte: "Er hörte Jesus fragen: 'Wer bin ich für dich?' – und er antwortete: 'Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes'".

Letztlich gehe es darum, Jesus als den lebendigen Gott einen Platz im eigenen Herzen einzuräumen, fuhr Franziskus fort. 

"Was ist also das Geheimnis eines seligen, glücklichen Lebens? Jesus zu erkennen, aber Jesus als den lebendigen Gott. Denn es spielt keine Rolle, dass man weiß, dass Jesus in der Geschichte großartig war, es spielt keine Rolle, hochzuschätzen was er gesagt oder getan hat: Wichtig ist, welchen Platz ich ihm in meinem Leben einräume."

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