Deutsche Bischofskonferenz trauert um serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej

Bischof Bätzing: "Ökumenische Offenheit zeichnete sein Denken aus"

Patriarch Irinej
Foto: Basilica.ro

Die deutsche Bischofskonferenz hat mit Betroffenheit auf den Tod des Patriarchen der Serbischen Orthodoxen Kirche, Irinej, reagiert. Der Patriarch war heute Morgen im Alter von 90 Jahren an einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

In einem Beileidsbrief an den Heiligen Synod der Serbischen Orthodoxen Kirche in Belgrad schreibt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing: "Wir sind Ihnen und allen, die in diesen Tagen um den Verstorbenen trauern, in stiller Anteilnahme und im fürbittenden Gebet verbunden." Über ein Jahrzehnt habe Patriarch Irinej die Geschicke seiner Kirche mit großer Umsicht gelenkt und durch seine spirituelle Tiefe den Gläubigen Orientierung und Halt gegeben.

"Ökumenische Offenheit zeichnete sein Denken und Handeln aus", so Bätzing. Eine Phase besonders intensiven Austausches sei die Zeit von 1999 bis 2009 gewesen, bei der die Serbische Orthodoxe Kirche, die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland einen fruchtbaren Dialog zur Rolle der Kirchen angesichts der neuen politischen Verhältnisse auf dem Balkan und zur kirchlichen Verantwortung für Versöhnung und Frieden geführt hätten.

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