Dieser Filmemacher erklärt, warum oberflächliche Musik in der Messe keinen Platz hat

Brian Holdsworth
Foto: Brian Holdsworth/Facebook via ChurchPOP

Welche Art Musik sollte in der heiligen Messe gespielt und gesungen werden? Spielt es eine Rolle? Auf ungewöhnliche Weise stellt sich das folgende Video diesen Fragen: Durch den Vergleich zur Filmmusik. 

Nun ist die Feier der Eucharistie definitiv kein Film und nicht Unterhaltungsprogramm. Aber der Filmemacher Brian Holdsworth argumentiert, dass in beiden Fällen die Musik hilft, die Ernsthaftikeit einer Situation (oder den Mangel daran) zu kommunizieren.

Die Messe ist eine der ungeheuerlichsten Dinge auf der ganzen Welt, und dementsprechend sollte, argumentiert er, die Musik auch entsprechend diese Ungeheuerlichkeit kommunizieren.

"Das letzte Abendmahl ist dieser Moment in der Geschichte", erklärt Holdsworth, "in dem Jesus die tiefgreifende Bedeutung des Opfers des Pascha-Mahls mit dem Opfer seines eigenen Lebens verschmilzt, was nicht nur ein Volk aus der Sklaverei befreit, sondern die ganze Welt von Sünde und Tod. (...) Das ist das Drama, dass sich für uns jeden Sonntag vollzieht." 

"Können wir uns, dessen bewusst, fragen, welche Art von Musik dieses Drama begleiten sollte?"

Von dieser Frage ausgehend argumentiert Holdsworth, dass bestimmte Arten von Musik einfach nicht geeignet sind für die Messe. Stattdessen, so seine Schlussfolgerung, sollten "wir Kirchenmusik machen, die andächtiger ist, tiefsinniger, epischer, und weniger oberflächlich".

Hier ist das gesamte Video in englischer Sprache mit starken Beispielen (Tipp: Unbedingt bis zum Ende schauen):

https://www.facebook.com/brianholdsworthmedia/videos/1390563804315167/

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Veröffentlicht exklusiv für CNA in deutscher Sprache mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von www.ChurchPOP.com - Wiederveröffentlichung oder andere Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung. Erstveröffentlichung 26.4.2017