Ehemaliger Sekretär von Kardinal Marx wird Generalvikar in München

Christoph Klingan
Foto: Privat
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Ein ehemaliger Sekretär von Kardinal Reinhard Marx wird der neue Generalvikar im Erzbistum München und Freising - ist aber nicht mehr Amtschef. 

Wie die Diözese mitteilte, soll Pfarrer Christoph Klingan (41) nach einer Einarbeitungszeit von Peter Beer übernehmen. Der 53-jährige Beer scheidet zum Ende des Jahres aus dem Amt. 

Klingan war von 2011 bis 2016 Sekretär des Münchner Erzbischofs, Kardinal Reinhard Marx. Der gebürtige Münchner war zuletzt Pfarrer im oberbayerischen Poing, ist ausgebildeter Diplom-Verwaltungswirt (FH) und wurde 2008 in Rom zum Priester geweiht.

Für Pfarrer Klingan ändert sich das Amt des Generalvikars erheblich: Er leitet nicht mehr - wie für Generalvikare üblich - die Verwaltung, sondern verantwortet nur noch "thematische, inhaltliche und theologische Fragen", wie CNA Deutsch berichtete.

Die eigentliche operative Leitung des Ordinariats geht an eine neue Stelle, den Amtschef. Beobachtern zufolge ist damit zu rechnen, dass eine Frau aus dem Laienstand diese Position übernehme. 

Diese Rolle eines Amtschefs ist nur noch nominell dem Generalvikar unterstellt, so eine Mitteilung des Erzbistums. Dort heißt es, der neue Generalvikar "wird zwar eine dienstliche Aufsicht über den Chef oder die Chefin des Ordinariats ausüben, aber nicht dessen oder deren Vorgesetzter in Fragen der Verwaltung sein".

Der neue Posten ist bereits ausgeschrieben: Auf der Stellen-Website des Erzbistums als "Amtschef (m/w/d) - Vollzeit".  

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