Ein warmes Essen und einen Platz zum Schlafen: Wie Rom den Obdachlosen hilft

Schlafplätze für Obdachlose in der Pfarrkirche von San Callisto, dem heiligen Kallistus in Rom im Januar 2017.
Foto: L'Osservatore Romano
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Bitterkalt ist es in der Ewigen Stadt. Auch in Rom herrschen seit Tagen winterliche Temperaturen. Um den Obdachlosen in dieser Situation zu helfen, wurde in Rome eine Kirche in eine vorübergehende Unterkunft verwandelt, und ein bekanntes Fastfood-Restaurant verteilt in Zusammenarbeit mit eines von Ärzten betriebenen Freiwilligendienstes Mahlzeiten.

Bis Juni werde "Medicina Solidale" zusammen mit der kürzlich erst eröffneten, stark umstrittenen Filiale von McDonald's im Vatikan die Essen verteilen, teilte der Presse-Sprecher der Hilfsorganisation CNA mit.

Und die Kirche des Heiligen Kallistus im Stadtteil Trastevere öffnet derzeit abends von 20 bis 22 Uhr die Pforten um Obdachlose aufzunehmen, die einen Platz zum Schlafen brauchen. Rund 30 Personen finden dort im Gotteshaus und benachbarten Räumlichkeiten eine beheizte Unterkunft, Waschräume und Betten mit frischer Bettwäsche vor. Ab 22 Uhr ist Nachtruhe, und bis morgens um 8 Uhr können die Obdachlosen bleiben. Zudem wird auch hier für Verpflegung gesorgt. Die von Freiwilligen unterstützte Aktion wird von der Gemeinschaft Sant’Egidio organisiert.

Papst Franziskus hatte am 8. Januar bereits zum Gebet für alle Betroffenen angesichts der Kältewelle aufgerufen. Der Pontifex hatte auch gefordert, dass Obdachlosen besser geholfen werde – ein Anliegen seines Pontifikates, das er bereits mit mehreren Aktionen selber unterstützt hat.

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