Erdbeben in Mexiko mit über 200 Toten: Bischöfe bitten um Gebet (Bericht, Videos, Bilder)

"Beten wir für die vom #Erbeben Betroffenen in Mexiko-Stadt und an anderen Orten, an denen man das Beben gespürt hat".
Foto: Pixabay / Collusor
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Der Generalsekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz (CEM), Weihbischof Alfonso Miranda, hat für die Opfer des Erdbebens gebetet, das Mexiko-Stadt und Puebla gestern erschütterte und bei dem bislang mindestens 200 Menschen gestorben sind.

In seinem Twitter-Account schrieb der Weihbischof von Monterrey: "Beten wir für die vom Erdbeben Betroffenen in Mexiko-Stadt und an anderen Orten, an denen man das Beben gespürt hat". Die Mexikanische Bischofskonferenz äußerte sich ähnlich:

Das Beben erreichte laut Angaben des Nationalen Erdbebendienstes eine Stärke von 7,1 auf der Richter-Skala.

Das Beben entstand offenbar in einer Tiefe von 57 Kilometern in der zentralen Region Mexikos. Wie der Dienst weiter mitteilte, befand sich das Epizentrum 12 Kilometer südöstlich von Axochiapan im Bundesstaat Morelos.

Der Gouverneur von Morelos, Graco Ramirez, sagte, man hätte bis jetzt in diesem Bundesstaat 42 Tote gefunden. Weitere Opfer gäbe es im Bundesstaat Mexiko.

Der Präsident Mexikos, Enrique Peña Nieto, informierte über seinen Twitter-Account, dass er nach Mexiko-Stadt zurückkehren werde und bereits das Nationale Notfallkomitee aktiviert hätte.

Dieses starke Erdbeben kam am 19. September, genau 32 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von 1985, das sehr viel Zerstörung und Tausende von Toten im Land hinterlassen hatte.

Zudem ereignete sich das neue Erdbeben 12 Tage nach dem Datum des vorjährigen Bebens der Stärke 8.1, welches das Land am vergangenen 7. September getroffen und 96 Menschen das Leben kostete.