Franziskus: Erkaufte Zuneigung macht nicht glücklich

Papst Franziskus begrüßt Pilger auf dem Petersplatz am 14. Juni 2017
Foto: CNA / Daniel Ibanez
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"Viele Menschen meinen, sie müssten sich die Liebe verdienen. Sie bauen eine äußere Fassade auf, wollen stark, attraktiv und schön sein, um so von anderen Wertschätzung zu bekommen. Doch diese erkaufte Zuneigung macht nicht glücklich, sie hinterlässt eine Leere und versklavt." Das sagte Papst Franziskus heute bei seiner Katechese zur Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Viele Probleme des Narzissmus oder der Gewalt rührten von der traurigen Tatsache her, dass sich Menschen nicht geliebt und anerkannt fühlen, sagte der Pontifex den Pilgern. "Und doch gibt es die große, bedingungslose Liebe, die wirklich jedem Menschen geschenkt wird: Gott hat sich aus Liebe zu uns entäußert, ist Mensch geworden und für uns gestorben", so Franziskus.

Gott liebe seine Kinder wie ein Vater oder eine Mutter, sagte der Papst weiter. Eine Mutter höre nicht auf, selbst für den Sohn, der in die Irre geht, zu leiden. "In dieser Weise werden wir von Gott geliebt. Aus Gnade werden wir einbezogen in die innere Liebesbeziehung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die Gott Vater mit dem eigenen Sohn durch den Heiligen Geist verbindet. In Jesus Christus sind wir ersehnt, gewollt und geliebt."

Einen eigenen Gruß hatte der Papst für die Pilger in deutscher Sprache. 

Im Monat Juni verehren wir in besonderer Weise das Heiligste Herz Jesu, Quelle seiner unerschöpflichen Liebe zu uns. Versuchen wir, frohe Zeugen dieser Liebe zu sein, und schenken wir sie allen, denen wir begegnen, weiter. Gott segne euch und eure Familien.

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