Großeinsatz von Feuerwehr im Erzbistum München: Tote Maus an Ordinariat geschickt

Die Feuerwehr richtete eine Dekontaminationsstelle ein und schleuste die Mitarbeiter nach draußen. Wenig später kam die Entwarnung.
Foto: Feuerwehr München / Facebook
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Der stark verweste Kadaver einer Maus in einer Briefsendung an das Erzbischöfliche Ordinariat in München hat am heutigen Donnerstag einen Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

Eine Mitarbeiterin der Poststelle öffnete am Morgen die übelriechende Zusendung und musste sich erbrechen, teilte das Erzbistum mit. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. 

"Vier der sechs mit dem Brief in Kontakt gekommenen Personen wiesen Symptome von Übelkeit und Erbrechen auf. Die sechs Patienten mussten vorsorglich in den Räumlichkeiten verbleiben. Ein Trupp in Spritzschutzanzügen und unter schwerem Atemschutz führte Messungen durch, diese verliefen jedoch negativ. Nachdem ein Dekontaminationsplatz aufgebaut wurde, konnten die sechs Betroffenen ausgeschleust werden."

Anschließend wurden die Betroffenen vorsorglich in Münchner Kliniken transportiert, so die Feuerwehr weiter. 

"Diese Maus sorgte dafür, dass alleine die Feuerwehr mit rund 30 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen vor Ort war. Der Absender sowie seine Absicht sind der Feuerwehr unbekannt, die Polizei ermittelt".