Hass auf Christus: Angriff auf Kathedrale in Texas

Gestürzt und zerschlagen: Christus-Statue in der St. Patricks-Kathedrale von El Paso.
Foto: Diözese El Paso

Es ist der jüngste Angriff einer Serie von Attacken auf Kirchen in den Vereinigten Staaten: Ein mittlerweile festgenommener Täter hat am Dienstag eine Jesus-Statue in der St. Patrick-Kathedrale im texanischen El Paso zerstört.

Wie die Diözese mitteilte, war die rund 90 Jahre alte Statue des Heiligsten Herzens Jesu in der offenen Kirche hinter dem Hauptaltar aufgestellt. 

Nach Angaben des Bistums ist die Statue ein "unersetzlicher Verlust" und kann nicht repariert werden. Auch für Bischof Mark Seitz sei die Christus-Darstellung ein besonders schmerzlicher Verlust: Er habe diese oft in der Vorbereitung auf die Feier des heiligen Messopfers betend betrachtet. Gleichzeitig sei er erleichtert, dass niemand verletzt wurde, betonte Seitz – und rief zum Gebet für den Täter auf.

Seit Monaten sind katholische Kirchen und Einrichtungen die Zielscheibe einer Serie von Hassverbrechen und Angriffen in den USA.  Auch Anfang dieser Woche gab es in einer Gemeinde in Midvale, Utah, gleich mehrfache Angriffe: In der katholischen Kirche St. Therese vom Kinde Jesu wurde die Statue der Heiligen enthauptet und in den darauffolgenden Nächten ein Einbruch verübt. 

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