Indischer Bischof besucht Kardinal Woelki am Dreikönigstag

Kardinäle Cleemis Thottunkal und Woelki mit Sternsingern am 6. Januar 2019 im Erzbischöflichen Haus in Köln.
Foto: Boecker / Erzbistum Köln
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Zum Hochfest der Erscheinung des Herrn am Dreikönigstag hat Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki das Oberhaupt der mit Rom unierten syro-malankarischen Kirche empfangen. Kardinal Baselios Cleemis Thottunkal aus dem südindischen Bundesstaat Kerala war am 6. Januar beim Pontifikalamt im Kölner Dom Konzelebrant und empfing im Anschluss zusammen mit Kardinal Woelki eine Gruppe Sternsinger im Erzbischöflichen Haus.

Auf dem Besuchsprogramm von Kardinal Cleemis standen Führungen durch den Kölner Dom und die unterirdischen Ausgrabungen sowie ein Rundgang zu den Krippen der Innenstadtkirchen St. Andreas und St. Mariä Himmelfahrt. Auch Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, besuchte der indische Gast. Beim Rundgang mit Kurator Guido Schlimbach zeigte er sich beeindruckt von der Gegenüberstellung traditioneller sakraler Kunst mit Werken der Moderne sowie der Großzügigkeit der Räume des Museums. Weitere Programmpunkte waren am Sonntag ein Empfang der Sternsinger sowie die Begegnung mit Seminaristen aus den Priesterseminaren des Erzbistums.

Die Kontakte des Erzbistums Köln zur syro-malankarischen Kirche sind seit Jahrzehnten gewachsen. "Wir haben seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils als Erzbistum Beziehungen zur syro-malankarischen Kirche", erläutert Rudolf Solzbacher, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche/Weltmission im Generalvikariat. Kardinal Woelki und Kardinal Cleemis kennen sich seit der Indienreise des Kölner Erzbischofs im Juli 2018. Als Kerala im August 2018 von einer Flutkatastrophe betroffen war, stellte das Erzbistum Köln 150.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung.

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