"Jedes Leben ist zu schützen": Woche für das Leben eröffnet

Gottesdienst zur Woche für das Leben, von links: Klinikseelsorgerin Anna-Katharina Stangler, Bischof Gregor Maria Hanke, Regionalbischof Hans-Martin Weiss, Klinikseelsorger Stefan Funk.
Foto: pde / Anne Gülich
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Nicht nur bei der großen Eröffnung in Trier, sondern in anderen deutschen Diözesen ist mit einem klaren Bekenntnis zum Leben  die diesjährige Woche für das Leben eröffnet worden. So auch im bayerischen Bistum Eichstätt.

Bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Kapelle des Ingolstädter Klinikums haben der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und Regionalbischof Hans-Martin Weiss aufgerufen, alles Leben – vom Beginn bis zum Lebensende – zu schützen.

In seiner Ansprache lud Bischof Hanke zu einer Haltung der Achtsamkeit ein. Gerade der Umgang mit den Schwachen sei ein Gradmesser für die Gesellschaft. "Wir müssen weg von einer Vollkommenheit, die der Begrenztheit und der Schwäche keinen Raum mehr lässt", betonte Hanke. Die Kostbarkeit des Lebens müsse man gerade im "Imperfekten" sehen.

Im Anschluss an den Gottesdienst besuchten die Bischöfe unter anderem einige Stationen des Klinikums.

Die Woche für das Leben ist eine bundesweite Initiative der katholischen und evangelischen Kirche. In diesem Jahr widmet sich die Aktionswoche von Samstag, 14. April, bis Samstag, 21. April, dem Thema "Schwangerschaft und Pränataldiagnostik". Ziel ist es, sich kritisch mit den Methoden der vorgeburtlichen Untersuchung auseinander zu setzen hinsichtlich der Konsequenzen neuer Anwendungstechniken.

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