Katholik und Protestant beenden WM-Spiel mit Gebet

Lukako und Escoba beten am Ende des Spiels Belgien gegen Panama
Foto: Wibbitz
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Millionen Menschen haben am gestrigen Montag  bei der Fußballweltmeisterschaft eine Szene gesehen, die über die sozialen Netzwerke die ganze Welt erreichte: Das Foto der Spieler Romelu Lukaku und Fidel Escobar, die am Ende des Spiels Belgien gegen Panama im Olympiastadion beteten. 

Die beiden Nationalmannschaften trafen am 18. Juni in der Gruppe G aufeinander. Am Ende besiegte Belgien Panama mit 3:0.

Nach dem Treffen knieten der Belgier Lukaku und der Panamaer Escobar auf dem Spielfeld nieder und beteten für einige Momente.

Der Pressreferent für den Weltjugendtag in Panama im Jahr 2019, Eduardo Soto, erklärte gegenüber CNA, dass Fidel Escobar evangelisch und Romelu Lukaku katholisch sei.

Verschiedene Medien und Nutzer sozialer Netzwerke haben diese Szene "das Bild des Tages" genannt.

Zwei der Tore Belgiens erzielte Lukaku, der in der Premier League bei Manchester United unter Vertrag steht. Zu Beginn des Jahres 2018 hatte ihn der Eigentümer des FC Everton, Farhad Moshiri, beschuldigt, sein Team verlassen zu haben, nachdem er "mittels einer Nachricht seiner Mutter eine Art Voodoo empfangen hatte."

Der Sprecher des 24-Jährigen sagte, "Lukako sei sehr katholisch und Voodoo sei nicht Teil seines Lebens oder seiner Überzeugungen."

Es ist nicht das erste Mal, dass Lukaku nach einem Spiel niederkniet, um Gott zu danken. In seinem Instagram-Account hat er mehrere Bilder veröffentlicht, auf denen man diese Geste sieht.

Die britischen Zeitung The Sun berichtete, dass der Sportler im Oktober 2014 zum Marienheiligtum Unserer Lieben Frau von Lourdes in Frankreich gereist war.

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