Kiko Argüello, Initiator des Neokatechumenalen Weges, mit Coronavirus infiziert

Papst Franziskus mit Kiko Argüello am 19. April 2018
Foto: Vatican Media

Der Initiator des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, ist "positiv auf das Coronavirus getestet" worden und offenbar an COVID-19 erkrankt. Der 82-jährige liegt in einem Krankenhaus in Madrid, teilte das Internationale Verantwortlichenteam des Neokatechumenalen Weges am 1. April in einem Rundschreiben mit.

"In den letzten Tagen hatte er kein Fieber und auch seine Sauerstoffversorgung war gut. Aber gestern Morgen wachte er mit 38,2 Grad Fieber und einer beginnenden Lungenentzündung auf. Die Ärzte, die ihn betreuen, haben uns geraten, ihn in ein Krankenhaus zu bringen, wo er besser betreut und behandelt werden kann."

Pater Mario Pezzi und Maria Ascensión baten die Mitglieder des Neokatechumenalen Weges "in diesen heiligen Tagen des österlichen Triduums" auf die Fürsprache der 2016 verstorbenen Mit-Initiatorin, Carmen Hernández, "für ihn zu beten, damit er diesen kritischen Moment überwindet und zurückkehrt, um mit uns das Osterfest zu feiern".

Der Neokatechumenale Weg wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. offiziell anerkannt und 2008 durch Papst Benedikt XVI. als "Weg der christlichen Initiation" durch Statuten kirchenrechtlich bestätigt. Derzeit gibt es weltweit etwa 21.300 Neokatechumenale Gemeinschaften und 120 Priesterseminare "Redemptoris Mater". In Deutschland sind es ca. 90 Gemeinschaften mit den beiden Priesterseminaren "Redemptoris Mater" in Berlin und Köln.

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