Neubeginn für "die Vermessung der Welt": Bischof Hanke zum Ukraine-Krieg

Bischof Gregor Maria Hanke OSB
Foto: PDE / Bistum Eichstätt

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke ist überzeugt, dass mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine "die Vermessung der Welt" einen neuen Anfang genommen hat. Die sogenannten westlichen Werte seien dabei nicht unbedingt der Maßstab, so das Bistum in einer Pressemitteilung.

In vielen anderen Kulturen, darunter Asien, stoßen die westlichen Werte auf Skepsis, weil sie nur aus Konsum zu bestehen scheinten, erklärte Hanke. Es sei demgegenüber wichtig, die eigenen Grundlagen neu zu schärfen.

Hanke kommentierte die Situation in der Ukraine am Samstag im Rahmen der Vollversammlung seines Diözesanrats in der Benediktinerabtei Plankstetten. In der Hauptsache ging es indes um den Veränderungsprozess in der Diözese Eichstätt.

Die 74 Pastoralräume seien aufgefordert, in den kommenden zwei Jahren eigene Pastoralkonzepte zu entwickeln, die dann eine hohe Verbindlichkeit haben sollen.

Laut Eichstätter Generalvikar P. Michael Huber MSC sei es beispielsweise nicht möglich, die rund 2.500 kirchlichen Immobilien im Bistum langfristig in der jetzigen Form zu finanzieren. Auch die Personalentwicklung sowie eine Reihe von anderen Themen müssten beim Veränderungsprozess berücksichtigt werden.

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