Neue Schriftleitung der "UNA VOCE"-Korrespondenz

Eucharistische Prozession
Foto: Lawrence OP / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Ihr 50-jähriges Jubiläum feiert in den kommenden Monaten die "UNA VOCE Korrespondenz" – und nun mit neuer Schriftleitung. Die Publikation ist der "in ihren Ursprüngen über 1500 Jahre alten überlieferten Liturgie der Kirche“ verpflichtet.

Die Schriftleitung der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift liegt bei Dr. Michael Rieger. Ihm zur Seite stehen als Redaktioneller Beirat Prof. Dr. Peter Stephan und Dr. Michael Charlier.

Ein Ziel der UVK ist es, sowohl den katholischen Glauben als auch sein Verständnis für die überlieferte Liturgie, die trotz seiner fast zweitausendjährigen Überlieferung nach wie vor die Gefahr besteht, dass sie verdunstet und verloren geht, zu fördern.

Die Quartalsschrift UVK, die im Jahre 1970 im Zuge der nachkonziliaren liturgischen Veränderungen und Verwirrungen erstmals erschienen ist, setzt sich für den Erhalt der tridentinische Heilige Messe und den mit ihr zusammenhängenden liturgischen Riten ein. Ebenso ist es der UVK ein Anliegen, der Musica Sacra in allen ihren Facetten Förderung angedeihen zu lassen. Dass auch zeitgenössische liturgische Entwicklungen und Missstände zur Sprache kommen liegt auf der Hand.

"Wenn der Unterschied zwischen der katholischen Eucharistie, dem hl. Messopfer, und dem evangelischen Abendmahl nicht mehr gesehen und nicht anerkannt wird, folgt daraus zwingend, dass von einem hohen Prozentsatz von formellen Katholiken der katholische Glaube in einer für den Glauben schlechthin entscheidenden Frage inhaltlich nicht mehr gekannt und anerkannt wird", schrieb Wolfgang Waldstein in der UVK 2/2014.

Renommierte Geistliche und Professoren sowie andere kompetente Persönlichkeiten gehören zu den Autoren der UVK. Die empfehlenswerte Zeitschrift bietet nicht nur jenen, die der liturgischen Tradition anhangen kraftvolle und geistreiche Nahrung; auch jenen, die etwas von der wahren Schönheit und Heiligkeit des katholischen Glaubens erfahren möchten, die sich u. a. in Liturgie und Kunst zeigt, werden erhellende Beiträge angeboten.

"Das Bewußtsein von Gottes großer Heiligkeit muss die erste Haltung sein, wenn ein Christ das Gotteshaus betritt und am heiligen Messopfer teilnimmt. An dieser Haltung müssen dann gleichsam naturgemäß äußere Gesten der Anbetung hervorfließen, wie z. B. Kniebeuge, Schweigen, das alles ist Ausdruck einer tiefen Ehrfurcht", so Weihbischof Athanasius Schneider in der UVK 2/2104.

Weitere Informationen und Kontakt zur Schriftleitung: Dr. Michael Rieger oder über die Homepage: http://www.una-voce.de/una-voce-korrespondenz.html

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