Nigerianischer Erzbischof Obinna: Korruption, Einschüchterung bei Präsidentschaftswahlen

Nigerianische Flagge
Foto: railway fx/Shutterstock
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Schwere Vorwürfe von Korruption, Manipulation und Einschüchterung bei den Präsidentschaftswahlen in Nigeria hat Erzbischof Anthony Obinna erhoben.

"Die Präsidentschaftswahlen vom 23. Februar waren im Bundesstaat Imo von starker Einschüchterung, umfassender Manipulation und Gewalt geprägt, was zur äußert ernster Besorgnis über die bevorstehende Wahl des Gouverneurs und der Abgeordneten", so Erzbischof Anthony John Valentine Obinna von Owerri, der Hauptstadt des Bundesstaates im Süden Nigerias.

Bei den Wahlen vom 23. Februar wurde der scheidende Präsident Mohammed Buhari im Amt als Staatsoberhaupt bestätigt. Sein Hauptgegner, der ehemalige Vizepräsident und Geschäftsmann Atiku Abubakar, kündigte bereits rechtliche Schritte gegen das Ergebnis an, meldete "Fides".

Der nigerianische Oberhirte beschreibt das Verhalten korrupter Wahlbeamter, Fälle von Gewalt und sogar Brandstiftung in mehreren Wahllokalen.

"Besonders beunruhigend", schreibt Obinna weiter, "ist das Verhalten einiger Politiker, bestimmter Kandidaten und hochrangiger Politiker, die Polizeibeamte und Sicherheitskräfte eingesetzt haben, um Wähler, Wahlbeauftragte und Wahlbeobachter einzuschüchtern."

Der Erzbischof appelliert an die Gläubigen, sich dennoch an den Wahlen am 9. März zu beteiligen, und sich dafür einzusetzen, dass diese Wahlen "frei, gerecht und glaubwürdig sind".

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