Öffnung der Kirche: Hirtenwort der Bischöfe in Österreich zur Coronavirus-Pandemie

Das Wappen der Republik Österreich und der Bundeshauptstadt Wien am Albertinischen Chordach des Stephansdoms
Foto: Bwag / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Das kirchliche Leben öffnet sich ab 15. Mai auch in Österreich wieder, nachdem die Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie gelockert werden. Wie, das schreiben die Bischöfe des Landes in einem gemeinsamen Hirtenbrief., in dem angekündigt wird, dass ab 15. Mai wieder öffentlich die heilige Messe gefeiert werden kann. 

Auch andere Feiern sind ab diesem Datum wieder in kleinem Rahmen möglich, darunter Andachten und die Tagzeiten-Liturgien. 

Mit Dankbarkeit und einer Bitte um Geduld haben Österreichs Oberhirten damit eine Zwischenbilanz in der Pandemie gezogen. Die Bischöfe danken "allen Gläubigen, dass sie den bisher gewählten Weg des Gebetes und der konkreten Sorge für die Nächsten mitgegangen sind".

In dem auf den 1. Mai datierten Dokument, das den Titel "Gebet und stiller Dienst" trägt, beschreiben sie die Pandemie als eine "Zeit der Hauskirche", aber auch der Nächstenliebe und Solidarität.

Die Mitfeier der in TV und Internet übertragenen Gottesdienste bleibe zwar weiterhin ein wichtiges Angebot. 

Doch im kleinen Rahmen seien Gottesdienste und auch "Hochzeiten, Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen, Krankensalbungen und Begräbnisse" unter den jeweiligen Auflagen wieder in einem kleinen Rahmen möglich.

Die Feier von Gottesdiensten im Freien – etwa der beliebten Bergmessen – werde derzeit mit den zuständigen Behörden geklärt, so die Bischöfe.

Abschliessend wendet sich das Hirtenwort "gerade im Marienmonat Mai an die Mutter des Herrn im Vertrauen auf ihre Fürsprache" und dankt für das Gebet und den stillen Dienst aller Gläubigen.

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