Opferschutz und Diözese Gurk Themen beim Treffen der österreichischen Bischofskonferenz

Vollversammlung der Bischofskonferenz in Reichenau an der Rax
Foto: HBF/Harald MINICH
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Der Opferschutz angesichts der weltweiten Kirchenkrise, aber auch die Visitation der Diözese Gurk stehen im Mittelpunkt der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe Österreichs.  

Das hat der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zum Auftakt der viertägigen Beratungen im Schloss Hinterleiten in Reichenau an der Rax betont. 

Ein "Austausch über den Gesamteindruck" der am Freitag beendeten Apostolischen Visitation in der Diözese Gurk sei ein "wichtiges Moment" der Beratungen sein, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz laut "Kathpress". 

"Was hat sich bewährt? Was ist zu verbessern? Was begünstigt Missbrauch?" - diese Fragen stünden im Zentrum der Beratungen der Bischöfe. Laut Schönborn seien "geschlossene Systeme" oft die Voraussetzung für Missbrauch und Gewalt. Dies treffe unterschiedslos auf alle Institutionen zu, in der Gesellschaft genauso wie in der Kirche.

Mit Blick auf die Kirche stelle zudem der "geistliche Missbrauch" von Menschen ein Problem dar. Die Antwort darauf sei eine Erziehung zur Freiheit. "Da sind wir sicher noch entwicklungsfähig", so der Kardinal. 

Erzbischof Franz Lackner und Bischof Benno Elbs werden bei der Vollversammlung der Bischofskonferenz über die Visitation in der Diözese Gurk berichten, "soweit sie das können", führte der Vorsitzende der Bischofskonferenz weiter laut "Kathpress" aus. Beide seien an die Vertraulichkeit gebunden, auch jenen gegenüber, die im Rahmen der Visitation ausgesagt haben. 

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