Österreichs Katholikenzahl weitgehend stabil: Neue Zahlen veröffentlicht

Die Dekanatskirche St. Johann im Pongau (Erzdiözese Salzburg)
Foto: Pixabay / Mariamichelle (CC0)
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Die Katholikenzahl in Österreich ist weitgehend stabil geblieben: Das melden "Kathpress" und "katholisch.at" mit Verweis auf die am heutigen Dienstag veröffentlichte neue Kirchenstatistik.

Diesen Zahlen zufolge zählte Österreich am 31. Dezember 2017 offiziell 5,11 Millionen Katholiken. Dies entspricht einem Rückgang von knapp einem Prozent.

Die Zahl der Kirchenaustritte ist 2017 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, wobei die Diözesen unterschiedliche Entwicklungen melden, so "kathpress": In den meisten Diözesen gab es einen leichten bis deutlichen Rückgang, einige verzeichnen einen leichten Anstieg. 

"Die Kirchenaustritte bewegen sich damit auch 2017 im Rahmen der vergangenen Jahre, abgesehen von 2010", so die Katholische Bischofskonferenz Österreichs.

2015 verließen 56.599 Personen die katholische Kirche,

2014 waren es 55.003 Personen,

2013 54.869,

2012 52.336,

2011 59.023,

2009 53.269 Personen;

2010 musste die Kirche 85.960 Austritte verzeichnen - eine historischen Höchststand -, was damals zu einem Gutteil auf das Bekanntwerden von Missbrauchsfällen im kirchlichen Bereich zurückzuführen war.

Leichter Anstieg bei Kircheneintritten

Mit Stichtag vom 31. Dezember 2017 wurden 5.364 Personen in die Kirche wieder oder neu aufgenommen. Das ist etwas mehr (plus 1,8 Prozent) als 2016 (5.269). 2015 konnte die Kirche 5.064 Eintritte verzeichnen, 2014 waren es 4.995, 2013 4.771 und 2012 4.477. Die Eintritte in die katholische Kirche nehmen damit seit Jahren leicht zu.

Weitere Informationen, auch zu einzelnen Diözesen, auf der offiziellen Website.