Papst besucht Einrichtungen im Süden Roms, schenkt Weihnachtskuchen

Papst Franziskus beim "Barmherzigkeitsbesuch" am 7. Dezember in einer Unterkunft für Patienten in Rom
Foto: Vatican Media

Im Rahmen seiner Initiative der "Barmherzigkeitsfreitage", bei denen der Papst immer wieder soziale und wohltätige Einrichtungen in und um Rom besucht, war Franziskus gestern in zwei Gesundheitszentren in den südlichen Vororten. 

Der Pontifex kam am Nachmittag des 7. Dezembers, sprach mit den Bewohnern und verschenkte einen gut zehn Kilogramm schweren Weihnachtskuchen.

Gegen 15:30 Uhr verließ Franziskus den Vatikan, um die "CasAmica" zu besuchen, ein Heim für Menschen mit chronischen Krankheiten, die eine kontinuierliche medizinische Versorgung benötigen. Die Einrichtung nimmt Menschen mit erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und ihre Familien auf, die Unterstützung für den täglichen Bedarf benötigen.

Die Bewohner der "CasAmica" kommen aus Süditalien, Nordafrika und Osteuropa, hieß es.

Die Pressemitteilung des Vatikans zum Besuch hob hervor, dass die meisten Personen der Einrichtung von außerhalb Roms kommen: Das Phänomen der "Gesundheitsmigration" sei mit der "zusätzlichen Belastung durch Not und Armut" verbunden.

Während seines Besuchs begrüßte der Papst die Kinder im Spielraum des Zentrums, verteilte Geschenke und tauschte ein paar Worte mit den Eltern aus.

Er hörte auch die Geschichten von zwei krebskranken Kindern, Achille, 13, und Andrei, 11, von Sandra und Plamen aus Bulgarien und Arwa aus Marokko, die jeweils 3-5 Jahre alt sind und an hämatologischen Erkrankungen leiden, sowie von zwei Männern und einer krebskranken Frau.

Nach dem Besuch in CasAmica besuchte der Papst ein Rehabilitationszentrum namens "Il Ponte e l'Albero" (Die Brücke und der Baum), das sich in einer armen Gegend am südlichen Stadtrand von Rom befindet.

Zwölf junge Menschen mit psychischen Erkrankungen, die aus schwierigen Familienverhältnissen stammen, leben im Zentrum.  Vor einigen Monaten hatten drei der Jungen einen Brief an den Papst geschrieben, in dem sie ihm von ihren Schwierigkeiten bei psychischen Erkrankungen und ihren Bemühungen berichteten, die Reise zum Wohlbefinden mit ihren Ärzten fortzusetzen.

Für den bevorstehenden Feiertag schenkte der Papst den Bewohnern des Zentrums einen 22 Pfund schweren Panettone, einen traditionellen italienischen Weihnachtskuchen.

Hannah Brockhaus trug zur Berichterstattung bei.

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