Papst betet in Knock für Familien, das irische Volk, Missbrauchsopfer

Papst Franziskus in Knock am 26. August 2018
Foto: Vatican Media
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Am Sonntag bei einem kurzen Besuch im Heiligtum Knock in der Grafschaft Mayo hat Papst Franziskus das irische Volk der Seligen Jungfrau Maria anvertraut.

"Maria, unsere Mutter, kennt die Freuden und Anstrengungen, die man überall zu Hause erlebt. Sie bewahrt sie in ihrem Unbefleckten Herzen und trägt sie liebevoll zum Thron ihres Sohnes", so der Pontifex.

Franziskus schenkte dem Heiligtum einen goldenen Rosenkranz und ermutigte die rund 45.000 Anwesenden, diesen auch weiterhin zu beten, so wie es eine starke Familientradition im Lande sei. 

Nach einem stillen Gebet im Inneren des Heiligtums, das an der Stelle einer Erscheinung von 1879 erbaut wurde, hielt Papst Franziskus eine kurze Rede, in der er auch um die Fürsprache der Muttergottes für die Heilung von Missbrauchsopfern bat - und für alle Christen, damit sie beschliessen, diese Dinge nie wieder geschehen zu lassen, so der Pontifex.

"In meinem Gebet vor ihrer Statue stellte ich ihr insbesondere alle Opfer von Misshandlungen jeglicher Art, die von Mitgliedern der Kirche in Irland begangen wurden, vor", sagte er.

Diese "offene Wunde" in der Kirche "fordert uns heraus, fest und entschlossen auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit zu sein", so Franziskus.

Er bitte den Herrn um Vergebung für diese Sünden und für den Skandal und Verrat, den so viele empfänden.

Nach dem Gebet des Engels des Herrn drückte Franziskus seine Nähe zu den Menschen in Irland aus, die inhaftiert sind, und dankte ihnen für die Briefe, die sie ihm schickten. "Möge die Muttergottes der Barmherzigkeit über Euch wachen und Euch beschützen und Euch im Glauben und in der Hoffnung stärken!", schloss er.

Hannah Brockhaus trug zur Berichterstattung bei.

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