Papst erinnert zum Jahreswechsel an die Obdachlosen

Papst Franziskus küsst das Jesuskind am 31. Dezember 2017 im Petersdom
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch
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In der Vesper zum Hochfest der Gottesmutter hat Papst Franziskus am heutigen 31. Dezember 2018 an die Obdachlosen Roms und alle Menschen erinnert, die unter unwürdigen Bedingungen leben - und daran, dass Christus durch Maria in die Welt gekommen ist, um Liebe, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit zu bringen.

"Es sind mehr als zehntausend", so der Pontifex in seiner Predigt im Petersdom über die Wohnungslosen der italienischen Hauptstadt. "Im Winter ist ihre Lage besonders hart. Sie sind alle Söhne und Töchter Gottes, aber verschiedene, zum Teil sehr komplexe Formen der Knechtschaft haben dazu geführt, dass sie am Rand menschlicher Würde leben."

Der Sohn Gottes sei gekommen, um alle Menschen zu befreien, aus aller Knechtschaft. 

"Gott der Vater hat seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt, um aus dem Herzen des Menschen die seit langem bestehende Sklaverei der Sünde zu beseitigen und so seine Würde wiederherzustellen", sagte der Papst am 31. Dezember.

Jesus wurde auch unter schlechten Bedingungen geboren, sagte er, aber nicht zufällig: "er wollte auf diese Weise geboren werden, um die Liebe Gottes zu den Kleinen und Armen zu offenbaren und so den Samen des Reiches Gottes in die Welt zu säen, ein Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens, in dem niemand ein Sklave ist".

Dem Gebet folgten die eucharistische Anbetung und Segnung sowie der Gesang des "Te Deum".

Papst Franziskus stellte fest, dass wir bei der Betrachtung des Geheimnisses der göttlichen Mutterschaft Mariens "erkennen, dass Gott von einer Frau geboren wurde", damit wir die Fülle unserer Menschheit empfangen können, die "Annahme als Kinder".

Die Kirche in aller Welt erhebe ihre Stimme heute Abend zum Lobpreis der Muttergottes, sagte Franziskus.

Nach dem Gottesdienst besuchte der Pontifex die Sandkrippe auf dem Petersplatz.

Hannah Brockhaus trug zur Berichterstattung bei.

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