Papst Franziskus an Neupriester: "Seid Hirten für das heilige, gläubige Gottesvolk"

Papst Franziskus bei der Priesterweihe im Petersdom am 25. April 2021
Foto: Vatican Media

Die Weihe und der Dienst des Priesters hat nichts mit "Karriere" zu tun, sondern mit dem Dienst an Gott und seiner Gläubigen: Das hat Papst Franziskus am heutigen Sonntag des guten Hirten betont. Der Pontifex weihte im Petersdom neun neue Priester für die Diözese Rom an diesem Welttag für geistliche Berufungenv.  

Zwei der neuen Geistlichen stammen aus Südamerika, und einer aus Rumänien; die anderen sechs Neupriester sind Italiener. Der jüngste ist 26 Jahre alt, der älteste 43. 

Es gebe vier Arten der Nähe des Priesters, predigte der Papst: "Zu Gott, zum Bischof,  zu anderen Priestern, zum Gottesvolk. Der Stil der Nähe ist der Stil Gottes. Der Stil Gottes steht aber auch für Mitleid und Zärtlichkeit".

"Seid Hirten für das heilige, gläubige Gottesvolk. Hirten, die mit dem Gottesvolk gehen: Mal voran, mal mittendrin in der Herde, mal hinter ihr – aber immer bei ihr, immer beim Gottesvolk", sagte der Pontifex am 25. April.

Ein Hirt ist kein "Unternehmer", fuhr Franziskus fort, der die Neupriester aufforderte, sich vom Geld fernzuhalten. "Und dann denkt daran, wie schön dieser Weg der vier Arten der Nähe ist. Diese Art, Priester zu sein, denn Jesus tröstet die Priester, denn Er ist der Gute Hirte. Sucht Trost bei Jesus und bei der Muttergottes – vergesst sie nicht."

Der Papst sagte den neuen Priestern auch, dass es Kreuze in ihrem Leben geben werde. Diese sollten sie "Hand in Hand mit Jesus und der Gottesmutter" tragen.

"Und habt keine Angst, habt keine Angst. Wenn ihr dem Herrn nahe seid, dem Bischof, euch untereinander und dem Gottesvolk, wenn ihr den Stil Gottes lebt – Nähe, Mitleid, Zärtlichkeit - dann braucht ihr keine Angst haben, denn alles wird gut werden", so Franziskus. 

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