Papst Franziskus bekundet sein Beileid zum Tod von Desmond Tutu

Erzbischof Desmond Tutu im Jahr 2011
Foto: Wesselspj / Flickr (CC BY-SA 2.0)

Papst Franziskus hat am Sonntag sein Beileid zum Tod des anglikanischen Erzbischofs und Anti-Apartheid-Führers Desmond Tutu bekundet.

Tutu, der für ein Ende der Rassentrennung in seiner Heimat Südafrika kämpfte, starb am 26. Dezember im Alter von 90 Jahren.

"Papst Franziskus hat mit großer Betroffenheit vom Tod von Erzbischof Desmond Tutu erfahren und spricht seiner Familie und seinen Angehörigen sein tiefes Beileid aus", heißt es in einer von Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin unterzeichneten Mitteilung.

"In Anbetracht seines Dienstes am Evangelium durch die Förderung von Rassengleichheit und Versöhnung in seinem Heimatland Südafrika empfiehlt Seine Heiligkeit seine Seele der liebenden Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes", heißt es in der Botschaft weiter. "Papst Franziskus erbittet für alle, die um ihn trauern, in der sicheren und gewissen Hoffnung auf die Auferstehung den göttlichen Segen des Friedens und des Trostes im Herrn Jesus".

Tutu, ein Zeitgenosse von Nelson Mandela, erhielt 1984 den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen um die Beendigung der Apartheid in seinem Land.

1995 ernannte Mandela, der damalige Präsident Südafrikas, Tutu zum Vorsitzenden einer bahnbrechenden Wahrheits- und Versöhnungskommission, die Beweise für Verbrechen aus der Zeit der Apartheid sammeln sollte, um eine gesellschaftliche Aufarbeitung und Versöhnung zu ermöglichen.

Der prominente Anglikaner zog sich 2010 aus dem öffentlichen Leben zurück.

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Übersetzt und redigiert aus dem Original der CNA Deutsch-Schwesteragentur.