Papst Franziskus benutzt erstmals seit seiner Darmoperation öffentlich einen Rollstuhl

Papst Franziskus wird am 5. Mai 2022 im Rollstuhl zu einer Audienz in die Audienzhalle gebracht.
Foto: CNA Deutsch / Daniel Ibanez

Papst Franziskus hat bei einem öffentlichen Treffen am Donnerstag zum ersten Mal seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus nach einer Darmoperation im Juli 2021 öffentlich einen Rollstuhl benutzt.

Das berichtet die "Catholic News Agency", die englischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.  

Der 85-jährige Papst hatte aufgrund eines schmerzhaften Bänderrisses im Knie Schwierigkeiten beim Gehen.

Am 5. Mai wurde er zu Beginn eines Treffens mit den Teilnehmern der Vollversammlung der Internationalen Union der Generaloberen (UISG) in einem Rollstuhl auf die Bühne der Paul-VI-Halle des Vatikans geschoben.

(Daniel Ibáñez / CNA Deutsch)

Bei seinen jüngsten öffentlichen Auftritten hat er sich dafür entschuldigt, dass er nicht stehen und gehen kann, um die Teilnehmer zu begrüßen. Er brauchte auch Hilfe, als er nach der Generalaudienz am 4. Mai von seinem Stuhl aufstand.

Papst Franziskus sagte in einem Interview in dieser Woche, dass er sich einem "kleinen medizinischen Eingriff" unterziehen werde, der ihm Linderung verschaffen soll.

Therapeutische Injektionen werden manchmal eingesetzt, um Knieschmerzen zu lindern, die durch Bänderrisse verursacht werden.

Die Bewegungsfreiheit des Papstes ist seit Monaten sichtlich eingeschränkt.

Während eines Besuchs auf Malta am 2. und 3. April wurden zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass der Papst wegen seines Knieproblems keine Treppen steigen musste.

Während seines Krankenhausaufenthalts nach einer Darmoperation im vergangenen Jahr begrüßte Papst Franziskus das medizinische Personal vom Rollstuhl aus.

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