Papst Franziskus betet erneut für Opfer der Terror-Anschläge gegen Christen in Sri Lanka

Papst Franziskus beim Regina Coeli, dem Gebet, das in der Osterzeit den Engel des Herrn ablöst.
Foto: CNA/Alexey Gotovskiy
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Papst Franziskus hat am Ostermontag erneut für die Opfer der islamistischen Terror-Attacken in Sri Lanka gebetet.

Beim Regina Coeli - dem Gebet, das Katholiken in der Osterzeit statt des Angelus beten, drückte Papst Franziskus den Betroffenen seine Nähe aus. 

"Ich bete für die vielen Opfer und Verwundeten, und ich bitte alle, nicht zu zögern, dieser geliebten Nation die notwendige Hilfe anzubieten."

Franziskus fügte hinzu, Terror sei immer ein "unmenschlicher" Akt, der nie zu rechtfertigen sei. 

Die Regierung von Sri Lanka hat unterdessen eine heimische dschihadistische Organisation für die Terror-Anschläge der Osternacht verantwortlich gemacht, bei denen rund 300 Menschen ums Leben kamen und 500 weitere verletzt wurden.

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Beim Gebet des Regina Coeli, das auf Deutsch "Freu Dich, Du Himmelskönigin" gebetet wird, erinnerte der Papst am heutigen Ostermontag an die leibliche Auferstehung von Jesus Christus als "das aufwühlendste Ereignis in der Geschichte der Menschheit".

Jesu Auferstehung - das Osterfest - ist der "Sieg der Liebe Gottes über Sünde und Tod", so Papst Franziskus. 

Gott zeige sich "allen, die ihn anrufen und ihn lieben, vor allem im Gebet, aber auch in den einfachen Freuden, die mit Glauben und Dankbarkeit gelebt werden", fuhr der Pontifex fort.

"Wir können seine Gegenwart auch spüren, wenn wir Momente der Herzlichkeit, der Annahme, der Freundschaft und der Betrachtung der Natur miteinander teilen. Möge uns dieser Festtag, an dem es üblich ist, einen Moment des geselligen Beisammenseins mit Familie und Freunden zu genießen, helfen, die Gegenwart Jesu zu erfahren."