Papst Franziskus: Ich komme als Pilger der Freude und des Evangeliums nach Chile und Peru

Papst Franziskus
Foto: CNA / Vatican Media
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"Als Pilger der Freude und des Evangeliums", um den Frieden des Herrn zu teilen und "in der einen Hoffnung zu bestärken" komme er nach Chile und Peru – so Papst Franziskus in einer Videobotschaft an die Gläubigen der beiden Länder, die er vom 15. bis 21. Januar 2018 bereisen wird.

Die Videobotschaft wurde vom Heiligen Stuhl am gestrigen 9. Januar gleichzeitig in Chile und Peru gesendet.

"Angesichts meiner bevorstehenden Reise in diese Länder grüße ich euch herzlich. Ich komme zu euch als Pilger der Freude und des Evangeliums, um mit allen den ´Frieden des Herrn´zu teilen und euch in der einen Hoffnung zu stärken.´ Friede und Hoffnung, mit allen geteilt", erklärte der Papst.

In den Gebieten, die er besuchen wird, möchte der Heilige Vater "euch treffen, in eure Augen schauen, eure Gesichter sehen und vor allem die Nähe Gottes erfahren, seine Zärtlichkeit und Barmherzigkeit, die uns umfängt und tröstet."

Der Papst versicherte, "die Geschichte eurer Länder zu kennen, die mit Beharrlichkeit und Hingabe ihre Gestalt angenommen hat. Ich möchte, mit Ihnen, Gott für den Glauben und die Liebe zu Gott und zu den Brüdern in Not danken, besonders für Ihre Liebe zu jenen, die aus der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Die Wegwerfkultur hat sich immer mehr breit gemacht."

Deshalb "will ich an euren Freuden und eurer Traurigkeit teilnehmen, an euren Schwierigkeiten und Hoffnungen und euch nur sagen, dass ihr nicht allein seid, dass der Papst bei euch ist und dass die ganze Kirche sie mitträgt, dass die Kirche auf sie schaut."

"Mit euch möchte ich den Frieden erfahren, der von Gott kommt und der so notwendig ist; nur Er kann ihn uns geben. Es ist das Geschenk, das Christus uns allen macht, das Fundament unseres Zusammenlebens und der Gesellschaft; der Friede hält sich durch Gerechtigkeit aufrecht und ermöglicht uns Räume der Gemeinschaft und Harmonie zu finden".

Der Heilige Vater wies darauf hin, dass man den Frieden "ständig vom Herrn erbitten muss und dass der Herr ihn gibt. Es ist der Friede des Auferstandenen, der uns die Freude bringt und uns antreibt, Missionare zu sein und das Geschenk des Glaubens neu zu beleben, das uns zur Begegnung, zur Gemeinschaft im gleichen, gefeierten und weitergegeben, Glauben führt.

Der Papst sagte, "diese Begegnung mit dem auferstandenen Christus stärkt uns in der Hoffnung. Wir wollen nicht in den Dingen dieser Welt verankert sein, unser Blick geht sehr viel weiter, unsere Augen sind auf Seine Gnade ausgerichtet, die unser Elend heilt. Er allein gibt uns den Anstoß, aufzustehen und weiterzumachen."

Papst Franziskus erklärte, "diese Nähe Gottes zu spüren macht uns zu einer lebendigen Gemeinschaft, die fähig ist, mit denen zu fühlen, die an unserer Seite leben und entschiedene Schritte der Freundschaft und Brüderlichkeit zu tun. Wir sind Geschwister, die den anderen entgegengehen, um uns im gleichen Glauben und in der gleichen Hoffnung zu stärken."

Am Ende sagte der Papst, er lege "in die Hände der heiligen Jungfrau, der Mutter Amerikas, diese Apostolischen Reise und alle Intentionen, die wir in unseren Herzen tragen, damit sie als gute Mutter sie annehme und uns den Weg zu ihrem Sohn zeige." "Bis bald! Und bitte vergesst nicht, für mich zu beten. Bis bald!" schloss der Papst seine Botschaft.

Papst Franziskus wird am 15. Januar in Chile ankommen und Santiago, Temuco und Iquique besuchen.

Danach wird er nach Peru reisen — auf dem Programm stehen Puerto Maldonado, Trujillo und Lima.

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