Papst Franziskus betet mit der Synode für Frieden im Nahen Osten

Papst Franziskus im Gebet gebeugt am 2. September 2015
Foto: Osservatore Romano

Papst Franziskus hat am heutigen Freitag morgen eine der Gebeteszeiten der Synode genutzt, um für Frieden im Nahen Osten zu beten. Der Heilige Vater rief die internationale Gemeinschaft auf, eigene Interessen beiseite zu schieben und Lösungen zu finden. 

„Liebe Synodenväter, liebe Brüder und Schwestern, mit Aufnahme der Arbeit an der Generalversammlung heute morgen lade ich Euch ein, das Gebet der dritten Stunde dem Anliegen der Versöhnung und des Friedens im Nahen Osten zu widmen."

Das Gebet erfolgte zum Abschluss der Arbeit in den kleinen Gruppen am fünften Tag der Gespräche. 

Täglich beten die Synodenväter das Stundengebet, wie für Geistliche üblich. Auch viele Laien pflegen die Angewohnheit, zu der neben dem Beten oder Singen von Hymnen auch Lesungen der Heiligen Schrift und der Kirchenväter gehören.

Franziskus sprach die Geschehnisse in „Syrien, im Irak, in Jerusalem und in der West Bank" an. Der Chaldäische Patriarch Luis Raphael Sako I. aus dem Irak predigte im Gebet, und verwies auf das Tagesgebet aus Römer 1,16-17: 

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt, zuerst den Juden, aber ebenso den Griechen. Denn im Evangelium wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart aus Glauben zum Glauben, wie es in der Schrift heißt: Der aus Glauben Gerechte wird leben.