Papst Franziskus stellt bei Angelus neue Enzyklika "Fratelli Tutti" vor

Papst Franziskus winkt vom Apostolischen Palast.
Foto: Vatican Media

Nur "die menschliche Brüderlichkeit und die Sorge um die Schöpfung" können noch der Menschheit eine Zukunft sichern: Das hat Papst Franziskus in seiner Angelus-Ansprache am heutigen Sonntag mit Blick auf seine neue Enzyklika "Fratelli tutti" gesagt. 

"Die Zeichen der Zeit zeigen deutlich, dass die menschliche Brüderlichkeit und die Sorge um die Schöpfung den einzigen Weg zu einer ganzheitlichen Entwicklung und zum Frieden bilden, auf den bereits die heiligen Päpste Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. hingewiesen haben", so der Pontifex. 

Vom Fenster des Apostolischen Palastes über dem Petersplatz erinnerte der Pontifex am 4. Oktober seine Zuhörer daran, dass er gestern in Assisi, am Grab des heiligen Franziskus, das Rundschreiben unterzeichnete. Der Heilige Franz habe bereits seine Enzyklika "Laudato Si" inspiriert, betonte der Papst über seinen berühmten Namensvetter.

Franziskus kündigte an, dass er Exemplare der Enzyklika, die in einer Sonderausgabe des L'Osservatore Romano abgedruckt sind, an die Gruppe der Pilger verteilen lasse, die heute zum Petersplatz gekomen waren. Es war die erste gedruckte Ausgabe der Zeitung seit der Coronavirus-Krise. Während der Pandemie war das Medium nur online verfügbar.

Der Papst fügte hinzu: "Möge der heilige Franziskus den Weg der Brüderlichkeit in der Kirche, unter den Gläubigen aller Religionen und unter allen Völkern begleiten".

Bevor er den Angelus betete, forderte Franziskus die Katholiken auf, im Rosenkranz-Monat Oktober auch den Rosenkranz zu beten.

Nach dem Angelus begrüßte der Papst unter anderem die neuen Rekruten der Schweizergarde, die am heutigen Sonntag in einer Zeremonie im Vatikan vereidigt wurden, und bat die Pilger, ihnen zu Beginn ihres Dienstes herzlich zu applaudieren.

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