Papst Franziskus trauert um 'unermüdlichen' ersten Kardinal Lesothos

Kardinal Sebastian Koto Khoarai, OMI
Foto: Osservatore Romano

In einem Beileidstelegramm hat Papst Franziskus am heutigen Dienstag seine Trauer über die Nachricht vom Tod des ersten Kardinals von Lesotho bekundet. 

Die Kondolenzbotschaft des Papstes war an Bischof John Joale Tlhomola von Mohale's Hoek gerichtet.

"In Dankbarkeit für Kardinal Khoarais Zeugnis des geweihten Lebens als Oblate der Unbefleckten Jungfrau Maria, sein langjähriges Engagement für die Förderung von Priesterberufungenn und seinen Einsatz für das Bildungsapostolat der Kirche in Lesotho schließe ich mich gerne Ihrem Gebet an, dass unser himmlischer Vater ihm den Lohn für seine unermüdliche Arbeit gewährt und seine edle Seele in die Freude seines ewigen Reiches aufnimmt."

Kardinal Sebastian Koto Khoarai starb im Alter von 91 Jahren am 17. April 2021. Der Missionar der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria (OMI) war 1956 zum Priester geweiht worden. Zwei Tage nach seiner Priesterweihe taufte er seinen eigenen Vater. 1971 wurde er Generalvikar der Erzdiözese Maseru, und 1977 erster Bischof des neu begründeten Bistums Mohales Hoek im Südwesten Lesothos. Die Zahl der Katholiken in der Region sei unter seiner Amtszeit um 20 Prozent gewachsen, teilte der Vatikan mit. Papst Franziskus kreierte ihn 2016 zum ersten Kardinal seiner Heimat. 

Das von der Republik Südafrika umschlossene Königreich Lesotho – einst bekannt als das britische Basutoland – ist in etwa so groß wie Belgien und liegt auf über 1.400 Metern Höhe. Rund die Hälfte der etwa zwei Millionen Einwohner gilt heute als katholisch.

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