Papst Franziskus warnt vor Verweltlichung und Verlust christlicher Identität

Papst Franziskus bei einem Empfang mit italienischen Bistümern am 1. Dezember 2018
Foto: Vatican Media
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Zu echter Wachsamkeit hat Papst Franziskus in diesem Advent aufgerufen, und vor dem Verlust christlicher Identität gewarnt. Beim Gebet des Angelus auf dem Petersplatz erinnerte der Pontifex daran, dass die Zeit vor Weihnachten nicht nur auf die Geburt Christi vorbereitet, sondern auch die Wiederkehr Christi beim Jüngsten Gericht: Katholiken müssen sich vorbereiten, wachsam sein, und beten. 

Diese Bedeutung des Advents - die Vorbereitung auf die weite Wiederkunft - werde heute begraben unter Konsum und Weltlichkeit, warnte der Papst: "Auch wir Christen, die wir auch Menschen Gottes sind, riskieren unsere Verweltlichung und den Verlust unserer Identität, indem wir gleichsam den christlichen Stil verheiden." 

"So lebt man diese Zeit von heute bis Weihnachten. Wir schläfern uns ein, wenn wir ständig nur um uns selbst kreisen und uns zurückziehen in uns selbst mit all unseren Problemen, Freuden und Schmerzen."

Für Christen geht es um etwas anderes, betonte Papst, nämlich darum, zu wachen und beten, und dann "nach außen zu schauen, unseren Geist und unser Herz zu erweitern, um uns für die Bedürfnisse unserer Brüder und Schwestern und für den Wunsch nach einer neuen Welt zu öffnen".

"Im Advent leben wir nicht nur die Erwartung auf Weihnachten, sondern wir sind auch eingeladen, die Erwartung der glorreichen Wiederkunft Christi zu wecken und uns auf die endgültige Begegnung mit Ihm vorzubereiten. In diesen vier Wochen sind wir aufgerufen, eine resignierte Lebensweise hinter uns zu lassen, Hoffnungen und Träume für eine neue Zukunft zu nähren."

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