Polnische Nonnen kümmern sich um Neugeborenes aus Babyklappe

Eine Franziskanerschwester der Familie Mariens in Warschau zeigt das "Fenster des Lebens".
Foto: Erzdiözese Warschau.

Die Franziskanerinnen der Familie Mariens in Warschau, Polen, fanden am gestrigen Montagmorgen ein kleines Mädchen, das in ihrem "Fenster des Lebens" lag, einer in der Klostermauer installierten Babyklappe.

Das wärmende Bettchen ist für Eltern anonym zugänglich, die sich nicht um ihr Neugeborenes selbst kümmern können.

Das berichtet die "Catholic News Agency", die englischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.  

Diese jüngste Rettung ist das achtzehnte Kind, das im "Fenster des Lebens" seit dessen Gründung vor fast 12 Jahren zurückgelassen wurde.

Die Erzdiözese Warschau teilte mit, dass neben dem Mädchen ein Zettel lag, auf dem stand, dass es am 24. August um 3 Uhr morgens geboren wurde.

Sobald die Nonnen das kleine Mädchen, das sie Zuzia nannten, geborgen hatten, riefen sie einen Krankenwagen und die Polizei, wie für diese Fälle vorgesehen.

Die Ärzte der Notaufnahme berichteten, dass das Mädchen bekleidet, sauber und gesund war.

Dieses "Fenster des Lebens" befindet sich in der Hoza-Straße 53 in Warschau, wo die Nonnen ihren Konvent haben. Die Nonnen sind für die Instandhaltung der Babyklappe verantwortlich und passen auf Neuankömmlinge auf. Die Stätte wurde am 6. Dezember 2008 von Erzbischof Kazimierz Nycz geweiht.

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