Schwestern verlassen Kloster Esthal im Bistum Speyer endgültig

Kloster Esthal
screenshot / YouTube / Chris Labonte

Die Schwestern vom Göttlichen Erlöser, auch bekannt als Niederbronner Schwestern, müssen das erst in den 1950er-Jahren erbaute Kloster St. Maria in Esthal im Bistum Speyer endgültig aufgeben.

Das Kloster sei „Heimat, Sitz der Ordensausbildung und zeitweise auch der Ort für den Ruhestand und zur Pflege vieler Schwestern“ gewesen, teilte das Bistum Speyer am Mittwoch mit. „Bis 2005 die vier deutschsprachigen Provinzen der Kongregation zusammengeführt wurden, war das Kloster St. Maria das Provinzhaus der damaligen Provinz Pfalz.“

Zuletzt befanden sich noch vier Schwestern im Kloster Esthal „und bereicherten durch ihr Gebet, ihre Präsenz und ehrenamtlichen Dienste die Atmosphäre im Haus. Aus gesundheitlichen und altersbedingten Gründen wird die Gemeinschaft aufgelöst und die Schwestern ziehen in andere Niederlassungen der Provinz um.“

Das Kloster selbst wurde bereits 2019 verkauft. Eigentümer ist jetzt der Priester Prof. Dr. Jaroslav Krzewicki, der in den Gebäuden weiterhin Gruppen und Einzelpersonen zu verschiedenen Veranstaltungen begrüßt.

Die Provinzoberin, Sr. Barbara Geißinger, bedauert laut Bistum Speyer den „unumgänglichen Schritt“ der endgültigen Aufgabe des Klosters, „der für die Schwestern, aber auch für die Gemeinde Esthal bedeutsam ist. Schwestern lebten seit genau 100 Jahren in Esthal. Ihr Wirken begann in der Schwesternstation des Elisabethenvereins in Esthal, sie waren in der ambulanten Krankenpflege, dem Kindergarten und zeitweise in der Nähschule tätig.“

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