Vaterunser in der Coronavirus-Krise: Papst Franziskus betet mit Christen in aller Welt

Papst Franziskus betet das Vaterunser am Hochfest der Verkündigung des Herrn, 25. März 2020, in der Bibliothek des Apostolischen Palastes im Vatikan.
Foto: Vatican Media

Angesichts der globalen Coronavirus-Krise hat Papst Franziskus am heutigen Mittwoch um 12 Uhr mit Christen auf der ganzen Welt das Vaterunser gebetet.

Mit den Geschwistern im Glauben "jeder Konfession und Gemeinschaft, jeden Alters, in jeder Sprache, Tradition und Nation", betonte der Pontifex, bete er in dieser Pandemie das Gebet, das Jesus die Christen zu beten gelehrt hat.

"Wir beten für die Kranken und ihre Familien; für die Mitarbeiter des Gesundheitswesens und diejenigen, die ihnen helfen; für Behörden, Mitarbeiter der Ordnungsämter und Freiwillige; für die Pfarrer unserer Gemeinden".

Franziskus erinnerte vor dem Gebet – das er auf Latein sprach – daran, dass am heutigen Mittwoch, 25. März, die Katholische Weltkirche das Hochfest der Verkündigung des Herrn feiert.

"Heute feiern viele von uns die Menschwerdung des Wortes im Schoß der Jungfrau Maria, in deren demütigen und vollständigen 'Hier bin ich' sich das 'Hier bin ich' des Sohnes Gottes widerspiegelt".

Voller Vertrauen sich in Gottes Hände zu begeben: Das sollten nun auch alle Christen tun, fuhr Franziskus fort, und mit einem Herz und einer Seele beten:

PATER NOSTER, qui es in caelis, sanctificetur nomen tuum. Adveniat regnum tuum. Fiat voluntas tua, sicut in caelo et in terra. Panem nostrum quotidianum da nobis hodie, et dimitte nobis debita nostra sicut et nos dimittimus debitoribus nostris. Et ne nos inducas in tentationem, sed libera nos a malo. Amen.

Für Freitag, 27. März, um 18 Uhr hat Papst Franziskus erneut zum Gebet für ein Ende der Pandemie aufgerufen. Dabei wird der Pontifex eine Eucharistische Anbetung abhalten und - über den leeren Petersplatz hinweg - auch einen speziellen Segen der Stadt und des Weltkreises spenden: Urbi et Orbi.

Das könnte Sie auch interessieren: