Vatikan: Mehr als 700 Projekte in 25 Jahren zugunsten von Chile und Peru

Peruanische Frau
Foto: Flickr / Shawn Harquail (CC BY-NC 2.0)

Anlässlich der Apostolischen Reise des Papstes nach Chile und Peru legte die Päpstliche Stiftung Populorum Progressio für Lateinamerika einen Bericht über die mehreren hundert Projekte vor, die im Laufe ihrer 25-jährigen Tätigkeit für die Bauern und die indigene Bevölkerung in den beiden Ländern genehmigt wurden.

In dem Bericht, der vom Presseamt ​​des Heiligen Stuhls veröffentlicht wurde, hat die päpstliche Stiftung angegeben, dass seit ihrer Gründung im Jahr 1992 insgesamt 512 Projekte in Peru und 193 in Chile in den Bereichen Produktion, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Kommunikation und Finanzen gelaufen sind.

Sie wiesen darauf hin, dass in Peru etwa fünf Millionen Dollar investiert wurden, während in Chile rund 1,7 Millionen Dollar investiert wurden.

Sie betonten auch, dass das wichtigste Projekt der Stiftung Populorum Progressio in Peru im Jahr 2012 durchgeführt wurde – in der Umsetzung des Anbaus von Naturweiden zur Unterstützung der ländlichen Gemeinschaften der Huánuco-Region, die Viehzucht betreiben.

In Chile wurde im Jahr 2000 die bedeutendste Initiative abgeschlossen, bei der 150 Bauern im Alter von 60 bis 90 Jahren einen Fonds erhielten, um ihnen bei der Gründung einer Kleinstunternehmensgesellschaft zu helfen.

Die Stiftung für Lateinamerika wurde 1992 auf Wunsch des heiligen Papstes Johannes Paul II. gegründet und ist heute Teil des Dikasteriums für die Gesamtheitliche Entwicklung des Menschen.

Das Presseamt ​​des Heiligen Stuhls teilte mit, dass die Mittel, die die Realisierung der Projekte ermöglichen, von verschiedenen Steuerzahlern stammen, darunter die italienische Bischofskonferenz und andere vom Papst erhaltene Spenden.

Der Präsident der Stiftung ist Kardinal Peter Turkson, derauch Präfekt des Dikasteriums ist. Im Jahr 2017 feierte die Institution ihr 25-jähriges Bestehen und wurde von Papst Franziskus empfangen.