Warum waren die Bischöfe weiss gekleidet, als sie den Papst empfingen?

Begrüßung des Heiligen Vaters durch die Bischöfe
Foto: Mercedes De La Torre
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Die Bischöfe Panamas haben Papst Franziskus auf dem Internationalen Flughafen von Tocumen in weißen Gewändern empfangen: Eine Farbe, die normalerweise dem Papst vorbehalten ist. Dies hat die Neugier der Gläubigen geweckt.

Bei der Begrüßung des Heiligen Vaters waren alle anwesenden Bischöfe, darunter der Erzbischof von Panama, Monsignore Jose Domingo Ulloa, und der Apostolische Nuntius, Monsignore Mirosław Adamczyk, weiß gekleidet.

Die Mitglieder des Klerus tragen normalerweise eine schwarze Soutane, während die Knöpfe, die Schärpe und der Pileolus - die Kopfbedeckung - in ihrer Farbe dem jeweiligen kirchlichen Rang entsprechen: Die Kardinäle tragen rot, die Bischöfe violett, die Priester schwarz.

Weiße Gewänder sind eigentlich nur dem Papst vorbehalten.

Die Priester können jedoch immer eine Ausnahme machen, wenn sie sich in "Missionsgebieten" oder in sehr heißen tropischen Gegenden befinden, wo die weiße Farbe hilft, die hohen Temperaturen zu ertragen. 

Als Missionsgebiete gelten Orte, an denen das Wirken von Missionaren nötig ist und deren Evangelisierung eine besondere Betreuung durch die Päpstlichen Kongregation für die Evangelisierung der Völker erfordert. 

In Panama-Stadt kann die Temperatur 30 Grad C überschreiten; dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, die in diesen Tage bei# circa 60 Prozent liegt.

Übersetzt aus dem spanischen Original von Susanne Finner.

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