Was Bischof Rudolf Voderholzer mit John Henry Newman verbindet (Video)

Kardinal Newman (links) und Bischof Voderholzer
Foto: Mazur / catholicnews.org.uk // Bistum Regensburg / CNA Deutsch
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Am 13. Oktober wird der Konvertit und Kardinal John Henry Newman heilig gesprochen. Was Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg mit ihm gemeinsam hat: Das verrät der bayerische Oberhirte in einem neuen Video – und lenkt dabei den Blick auf die besondere Bedeutung Newmans in diesen Zeiten der Verwirrung um die Wahrheit des Glaubens.

John Henry Newman war ein anglikanischer Priester und Theologe, der 1845 im Alter von 44 Jahren zum Katholizismus konvertierte. Seine Bekehrung war im damaligen England sehr umstritten: Selbst seine eigene Schwester sprach nie wieder mit ihm.

Der große Intellektuelle wurde 1847 zum katholischen Priester geweiht und 1879 von Papst Leo XIII. zum Kardinal ernannt, obwohl er kein Bischof war.

Newman widmete sich besonders der Bildung und war ein produktiver Schriftsteller. Er gründete auch zwei Schulen für Jungen. Er gilt somit manchen Katholiken als möglicher Schutzpatron von Wissenschaftlern und Studenten.

Newman glaubte, dass die Evangelisierung - die Verbreitung des Glaubens - durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung erfolgen könnte und sollte. Katholische Studentenorganisationen an nicht-katholischen Universitäten vor allem in englischsprachigen Ländern werden heute zu seinen Ehren oft als "Newman Societies" oder "Newman Centers" bezeichnet.

Im Jahr 2010 sprach Papst Benedikt XVI. den von ihm persönlich hoch geschätzten Briten selig. 

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