Wege zum Gebet: "Das Große Soli-Deo-Trio"

Teilnehmer am Internationalen Eucharistischen Kongress beim Gebet am 8. September 2021 in Budapest
Foto: Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Mit seinen Büchern möchte Georg P. Loczewski christliche Seelen zum kontemplativen Gebet hinführen. Er ist davon überzeugt, dass sie beim beschaulichen Gebet die „Freude aus dem Glauben an Gott“ erfahren können. Ihm geht es dabei „wesentlich um das Verweilen bei Gott“. Doch dieses steht, ganz anders als es dem modernen Menschen eigen ist, in gewisser Weise im Gegensatz zum Fortschritt, zu dem sie heute aus jedweder Richtung aufgefordert werden. Kontemplation bedeutet verweilen und eben nicht vorangehen, fortschreiten.

„Christiana“ gilt dem Autor als Symbolfigur für eine beschauliche Seele. Mit ihr begibt er sich,  gleich dem heiligen Johannes vom Kreuz und seinem Lied „Die dunkle Nacht“, auf die Suche nach Gott. Neben diesem großen Mystiker und Kirchenlehrer aus dem Karmelitenorden ist auch die Lehre über die Frömmigkeit im Kartäuserorden  für Loczewski ein wichtiger Ansatz. Die Mitglieder dieses Ordens setzen „unermüdlich die Kontemplation“ fort, um „eine heilige Wache zu bilden in der Erwartung der Rückkehr des Meisters“. Alle Christen sollen „wachsam im Gebet verharren“ damit sie „ihren Herrn“ aufnehmen.

Im Wesentlichen sind es Schrifttexte, vielfach Jesu eigene Worte, mit denen der Autor seine Leser mitnimmt. Aber auch Heilige und Theologen kommen zu Wort. Vor allem notwendig ist ihm die personale Erkenntnis von der eigener Gottferne. Der Mensch ist nicht wie Gott und er ist nicht Gott. Beim Sündenfall haben die Menschen alles verloren, was sie von Gott geschenkt bekommen hatten. Es war ihr eigener Schritt in die Gottferne. „Von Gott zu den Geschöpfen hin gibt es keine Beziehungen, keine Wesensähnlichkeit“ (Hl. Edith Stein).

Gott möchte die Menschen zur Liebe bewegen, sie dorthin führen, wo „die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt“ wird. Sein Mittel war sein Leiden, sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung. Dadurch sind wir erlöst und so lautet Gottes Gebot an uns unmissverständlich: „Liebt einander!“

Zahlreiche Bilder und kurze Texte füllen „Das Große Neue Soli-Deo-Trio I, II, III“.  Die drei Bände sind großzügig gestaltet und laden die Leser dazu ein, immer wieder einen kurzen Satz aufzunehmen und diesen in seinen Gedanken und Gebeten wiederzukäuen. Womöglich werden ihre Herzen frei werden von unnützen Gedanken und Ballast, die es verstocken lässt. Lies, und lass Dich ergreifen, oh Seele.

„Höre Tochter! 

Sieh her und neige dein Ohr!

Vergiß dein Volk,

das Haus deines Vaters!“

 

„Darum siehe,

ich will sie locken,

in die Wüste führen,

ihr zu Herzen reden.“

 


Alle drei Bände von Georg P. Loczewski, "Das Große Neue Soli-Deo-Trio I, II, III", sind im Tredition-Verlag erschienen. Es handelt sich um "(I) Das ganz andere Bilderbuch.  Ein Bilderbuch für Dich und für mich", "(II) Die Vereinigung mit Gott. Das Mittel und der Weg" sowie "(III) Die Freude aus dem Glauben an Gott. An den, der ist und der war und der kommen wird".

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