Wegen Coronavirus-Pandemie: Reise von Papst Franziskus nach Malta verschoben

Ankunft von Papst Franziskus am 6. September Ortszeit in Kolumbien.
Foto: CNA / Eduardo Berdejo

Der Vatikan hat am heutigen Montag mitgeteilt, dass die geplante Reise von Papst Franziskus nach Malta am 31. Mai verschoben wird. Ein neues Datum steht noch nicht fest. Die eintägige Reise auf die Inseln Malta und Gozo war die einzige internationale Reise, die offiziell im Kalender des Papstes für 2020 vorgesehen ist. 

Pressesprecher Matteo Bruni erklärte am 23. März, dass "aufgrund der aktuellen globalen Situation und im Einvernehmen mit den Behörden und der Ortskirche" die Reisepläne verschoben wurden.

Die Bischöfe von Malta und Gozo bestätigten diese Information in einer kurzen Erklärung auf der Website der Erzdiözese Malta am 23. März und fügten hinzu, dass sie "diese Gelegenheit nutzen möchten, um die Katholiken einzuladen, für Papst Franziskus zu beten".

Eine mögliche Reise - bislang ohnehin offiziell nicht bestätigt - nach Indonesien, Osttimor und Papua-Neuguinea war für September im Gespräch, wurde jedoch von Behörden in Indonesien als derzeit nicht machbar bezeichnet.

Ob und wie ein solcher Besuch, bei dem Pilgergruppen und Neugierige auf engem Raum zu Veranstaltungen strömen, um den Papst zu sehen, in den kommenden Monaten möglich sein wird, ist derzeit angesichts der globalen Notlage noch völlig unklar.

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